Was ist Bambus?

Bambus ist nichts weiter als ein hohes Gras. Botanisch zählt er zur großen Familie der Süßgräser, in der er die Unterfamilie der Bambusoideae, der bambusartigen Gräser,bildet. Weltweit gibt es ca. 115 Bambus-Gattungen mit rund 1300 Arten. Sein Name ist vermutlich von dem indischen Wort 'Bambu' oder 'Mambu' abgeleitet, einer lautmalerischen Nachahmung explodierender Bambushalme, die man nachts zur Abwehr wilder Tiere ins Feuer legte.


Bambus-Hain im Koraku-en, Okayama, Japan  

Das Hauptverbreitungsgebiet von Bambus sind die subtropischen und tropischen Regionen Asiens. Aber auch in Australien, Amerika und Afrika ist Bambus weit verbreitet. Er wächst zwischen Meeresniveau und ca. 4000m ü.NN (Himalaya, Anden), bei Temperaturen zwischen -30°C und+50°C.


Pleioblastus chino 'Angustifolius' im Takayama Chikurin-en, Ikoma, Japan

Bambus ist weltweit die am schnellsten wachsende Pflanze. So wurde z. B. in Japan an Phyllostachys edulis (Moso-Bambus) eine Wuchsleistung von 120cm/Tag gemessen. Auch bei uns können die Halme mancher Phyllostachysarten 15-20cm/Tag in die Höhe schießen. Innerhalb einer Vegetationsperiode erreichen die Halme dieser Riesengräser ihre Endhöhen. Der Grundaufbau der unter- und oberirdischen Bambusteile ist weitgehend identisch. Unterirdisch bildet Bambus Rhizome, Augen und Wurzeln. Oberirdisch bilden sich Halme, Knospen, Zweigen und Blätter.

 

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