Pflanzkübel

 
Soll aus dekorativen Gründen ein Übertopf verwendet werden so gilt grundsätzlich, dass Bambus zunächst in einen Kunststoffkübel getopft wird. Sowohl Kunststoffkübel als auch Übertopf müssen genügend Wasserabzugslöcher aufweisen. Die Kübel müssen so aufgestellt werden (z. B. auf Dachlatten), dass ein Zuviel an Wasser durch die Abzugslöcher abfließen kann. Bambus verträgt keine Staunässe.

Bei der Auswahl eines geeigneten Kübels wird die Wüchsigkeit von Bambus oft unterschätzt. Damit die Pflanzen sich gut ausbreiten können, wählt man besser einen zu großen Kübel, statt einen zu kleinen Kübel. Vorteilhaft ist, wenn man den Übertopf etwas größer wählt, sodass zwischen Innen- und Außentopf noch ein Hohlraum verbleibt, den man mit Dämmstoffen (z.B. Styroporflocken) auffüllen kann. Man erhält dadurch einen guten Schutz vor Überhitzung im Sommer und Frost im Winter. Sofern kein Übertopf verwendet wird, eignen sich am besten quadratische oder genügend breite, rechteckige Pflanzkästen. Die Kübel sollten zudem 50cm hoch sein. Zum Schutz vor Frost und Hitze sollte man den Boden und die Innenwände der Kästen mit mindestens 3cm dicken Styroporplatten auskleiden.


Fargesia jiuzhaigou I                                             Fargesia rufa

Für höhere Bambusse (Phyllostachys, Pseudosasa, Semiarundinaria etc.) sind Pflanztöpfe mit mindestens 250 Liter Inhalt erforderlich. Ansonsten kümmert der Bambus bereits nach kurzer Zeit, weil Halme und Blätter nicht ausreichend durch die Wurzeln ernährt werden können. Für die horstbildenen Bambusse sollte der Pflanzcontainer mindestens viermal so groß wie der Wurzelballen sein. Generell gilt, je größer der Pflanzkübel, desto besser gedeiht der Bambus bei richtiger Pflege und Düngung.

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