Bambus als Bodendecker


Zu den niedrigen, bodendeckenden Bambussorten zählen Bambusse,
die maximal etwa 1 Meter an Höhe erreichen. Da diese Bambusse Ausläufer treiben, sind sie sehr gut für eine Flächenbepflanzung geeignet. Allerdings muss die dafür vorgesehene Fläche mit einer Rhizomsperre eingegrenzt werden.


Pleioblastus variegatus 'Fortunei'

Geradezu ideal eignen sich bodendeckende Bambusse auch als robuster Rasenersatz und zur Bodenbefestigung an steilen Hängen. Bereits nach relativ kurzer Zeit haben die unterirdischen Rhizome den Boden so durchdrungen, dass selbst heftige Regengüsse die Erde nicht mehr wegschwemmen können. In Neubaugebieten mit Hanglage kann diese Eigenschaft von Bambus sehr hilfreich sein, zumal Bambus bei ausreichender Wasserversorgung auch in voller Sonne, also auch an trockenen Süd- und Westhängen gedeiht.


Pleioblastus chino 'Pumilis'

Die meisten niedrigen Bambussorten sind auch sehr gut zur pflegeleichten Unterpflanzung unter Bäumen und hohen Sträuchern geeignet. Sie gedeihen oft noch sehr gut an schattigen Standorten und verdrängen Unkräuter. Insbesondere Bambussorten mit panaschierten Blättern, wie z. B. Pleioblastus fortunei, Sasaella masamueana 'Albostriata' und Pleioblastus viridistriatus kommen an dunkleren Standorten sehr gut zur Geltung.


Pleioblastus pygmaeus 'Distichus'                        Sasa veichii

Die Dauer, in der eine flächendeckende Wirkung mit Bodendeckern erzielt wird, hängt von der Art und Anzahl der verwendeten Pflanzen pro Quadratmeter ab. Bei 1 Pflanze dauert es etwa 5-6 Jahre, bei 4 Pflanzen etwa 3-4 Jahre, bei 5-7 Pflanzen ca. 2-3 Jahre und bei 8-12 Pflanzen ca. 1-2 Jahre bis die Fläche eines Quadratmeters vollkommen bedeckt ist.

 

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