Horstbildender Bambus (Fargesia)

 

Horstbildende Bambusse der Gattung Fargesia zählen sicherlich zu den am häufigsten anzutreffenden Bambussen in unseren Gärten. Sie bilden keine unterirdischen Wurzelausläufer und können daher bedenkenlos ohne Rhizomsperre gepflanzt werden. Aufgrund ihrer Herkunft, hauptsächlich den Gebirgslagen Süd- und Westchinas, sind Fargesien sehr robust und winterhart. Andere horstbildene Bambusgattungen stammen meist aus tropischen Regionen und und sind für mitteleuropäische Gärten nicht geeignet. Sie werden aber oft als Zimmerbambus angeboten.

Alle Fargesien bevorzugen halbschattige bis schattige Standorte, können aber an Standorten mit höherer Luftfeuchtigkeit auch sonnig stehem. Für sonnige Standorte eignen sich vor allem Fargesien mit etwas dickeren Blättern, wie z. B. Fargesia rufa oder Fargesia robusta ‚Campbell’. Aber auch Fargesia jiuzhaigou I, deren Halme sich in der Frühjahrssonne rötlich färben, kommt mit einem sonnigen Standort gut zurecht. Zusammen mit Fargesia denudata und den neuen Bambus-Hybriden von Fargesia nidida zählen vorgenannte drei Bambusse zweifellos zu den besonders zu empfehlenden horstigen Bambuspflanzen. Die mittlerweile ca. 100 verschiedenen, im Handel angebotenen Formen von Fargesia murieliae, stehen dahinter weit zurück. Sie reagieren sehr häufig mit gelben Blättern, sind oftmals im unteren Bereich kahl und zudem anfällig für Krankheiten.

Fargesia robusta 'Campbell'                                 Fargesia scabrida

Fargesien eignen sich zur Solitär- und Heckenpflanzung und sind aufgrund ihres horstigen Wuchses auch für eine Kübelhaltung prädestiniert. Da ihre Halme dicht stehen und bis zum Boden hin beblättert sind, erhält man mit dieser Bambusgattung blickdichte Solitärpflanzen oder Hecken, mit filigranem, wintergrünem Laub.



neuer Artikel erstellt am 02.03.2016-11:35
 
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