Pflanzkübel

Grundsätzlich gilt, dass der Bambus zunächst in einen Kunststoffkübel, der genügend Wasserabzugslöcher aufweist, getopft wird. Bei der Auswahl eines geeigneten Kübels wird die Wüchsigkeit von Bambus oft unterschätzt. Damit die Pflanzen sich gut ausbreiten können, wählt man besser einen zu großen Kübel, statt einen zu kleinen Kübel. Soll aus dekorativen Gründen noch ein Übertopf verwendet werden, so ist auch hier auf genügend Wasserabzugslöcher zu achten. Vorteilhaft ist, wenn zwischen Innen- und Außentopf noch ein Hohlraum verbleibt, den man mit Dämmstoffen (z.B. Styroporflocken) auffüllen kann. Man erhält dadurch einen guten Schutz vor Überhitzung im Sommer und Frost im Winter.

Für höhere Bambusse (Phyllostachys, Pseudosasa, Semiarundinaria etc.) sind Pflanztöpfe mit mindestens 60 Liter Inhalt unbedingt notwendig, sonst kümmert der Bambus bereits nach kurzer Zeit, weil Halme und Blätter nicht ausreichend durch die Wurzeln ernährt werden können. Für kleinere Bambusse sollte der Pflanzcontainer mindestens dreimal so groß wie der Wurzelballen sein.